Wir sind umgeben von Ressourcen und wir tragen viele Ressourcen in uns… aber wir nutzen sie nicht immer aktiv und bewusst. Dabei ist es gerade im stressigen Kita- und Schulalltag von großer Bedeutung, die eigenen Stärken und Ressourcen zu kennen und sie in die Arbeit gewinnbringend einzusetzen. Sie sollen nicht ausbrennen – umso wichtiger ist es, gut zu „haushalten“ und Strategien anzuwenden, den „Ressourcenakku“ immer im grünen Bereich zu halten. Dieses Training ist an die aktuelle Forschung innerhalb der Positiven Psychologie angelehnt und fragt, was unser Wohlbefinden erhöht und uns im Beruf glücklich, zufrieden und erfolgreich sein lässt. Es gibt verschiedene erprobte Strategien, um mehr positive Emotionen zu erfahren, häufiger Freude zu empfinden und ausgeglichener durchs Leben zu gehen.
Dieser Tag soll Sie stärken und Ihnen eine kurze Verschnaufpause im Alltag sein.
Durch verschiedene Impulseinheiten und die Erläuterung von Strategien wollen wir Ihnen helfen, Ideen für einen gestärkten Alltag zu finden.
Lassen Sie sich begeistern von Tipps, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Nutzen Sie die Gruppe für einen Austausch, der gut tut, tanken Sie Kraft an einem schönen Ort und bei leckerem Essen. Ein Tag nur für Sie und zur Verbindung mit Ihrer Kraft.
Eckdaten
Montag, 18.05.2026 Ort: VITALIA Seehotel
09:30 – 16:30 Uhr Am Kurpark 3, Bad Segeberg
Kosten: 0€. Die Kosten werden zu 100% von der GEW getragen
Wer ist die Referentin?
Kaja Lübbert aus dem Netzwerk Positive Schulgestaltung www.positive-schulgestaltung.de (ehemals HOLZRICHTER-BERATUNGEN) führt durch den Tag und bringt ihre Erfahrungen als Psychologin und Mutter vierer Kinder ein, Ressourcen im Alltag bewusst zu erhalten und zu stärken.
der GEW-Kreisverband Segeberg lädt herzlich ein zu einer Schulung für Personalräte aller Schularten
am 16.04.2026 von 9.00 Uhr bis max. 16.00 Uhr
im Bürgerhaus Kaltenkirchen, Friedensstr. 9, 24568 Kaltenkirchen
Referent*innen: Franziska Hense und Christian Steenbuck, GEW-Mitglieder im Hauptpersonalrat
Tagesordnung:
MBG: Grundlagen der Mitbestimmung (Wdh.)
MBG – Novelle (Änderungen in Bezug auf Digitalisierung)
Digitalisierung in der Schule: telli, itslearning, schulische E-Mail, WebUNtis-App, …
Personalversammlungen nach MBG o Rhythmus, Tagesordnung, Erfordernisse
Verschiedenes, Fragen der TN
Teilnehmen können Personalräte und Ersatzvertreter*innen gemäß § 37 MBG S-H. Die Teilnahme erfolgt auf der Grundlage des Entsendungsbeschlusses des Personalrates.
Die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro. Die GEW stellt den Antrag auf Erstattung der Kosten beim Land Schleswig-Holstein. Es ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer*innen keine Eigenbeiträge zahlen müssen. Fahrtkosten werden gemäß Bundesreisekostengesetz (BRKG) erstattet.
Falls die Teilnehmerzahl die gebuchte Raumkapazität übertrifft, werden die Anmeldungen von GEW-Kolleginnen und -Kollegen vorrangig berücksichtigt.
Anmeldungen (Entsendungsbeschluss siehe nächste Seite) bis spätestens zum
24.03.2026 (wegen der Osterferien!) bitte ausschließlich per Mail an
HeikeBock@web.de
Eine gesonderte Anmeldebestätigung erfolgt in der Regel nicht. Wenn ihr nichts von uns hört, ist alles in Ordnung. Nur bei einer Absage melden wir uns bei euch.
Zum Thema: Für Menschen in sozialen Berufen ist es ausgesprochen wichtig, Anteilnahme am Leben des Gegenübers zu zeigen und in zwischenmenschlicher Kooperation zu sein, und dennoch eigenen Grenzen frühzeitig zu erkennen um chronische Überforderung und burn-out zu vermeiden und diese dann gelingend zu kommunizieren.
Nur durch diese Balance ist es möglich, sich ein hohes Wohlbefinden zu erhalten. Wenn es darum geht, die Bedürfnisse der Anderen ständig im Blick zu haben und auf sie zu reagieren, kann es schwierig werden, den eigenen Bedürfnissen gerecht zu bleiben. Dabei stehen Menschen in sozialen Berufen und insbesondere Kita- und Lehrkräfte im Brennpunkt unterschiedlichster Erwartungen: den Erwartungen der Kinder bzw. Schüler und Schülerinnen, deren der Eltern, die manchmal als Elternpaar auch noch unterschiedliche Erwartungen formulieren, den Erwartungen der Kollegen und Kolleginnen, wie denen des Arbeitsgebers, aber auch denen des Partners, der eigenen Kinder, der Freunde und nicht zuletzt der eigenen Erwartungen! Nicht immer eine leichte Aufgabe in Balance zu bleiben, insbesondere wenn das Gegenüber Hilfe oder Unterstützung braucht oder fordert. Der Fortbildungstag thematisiert das Wahrnehmen und Erkennen der eigenen Grenzen und zeigt, wie eine „herzliche“ Abgrenzung möglich wird. Wie kann ich „Nein-Sagen“, ohne andere zu verletzen oder zu viel Distanz aufzubauen? Wie kann ich meine Grenzen sinnvoll kommunizieren und dabei gute Gefühle behalten? Wie akzeptiert mein Gegenüber mein „Nein“? Finden Sie Antworten, gehen Sie in den Austausch und erhöhen Sie damit nicht nur Ihre Professionalität, sondern auch Ihr eigenes Wohlbefinden.
Referentin: Bente Wohler aus dem Netzwerk Positive Schulgestaltung www.positive-schulgestaltung.de (ehemals HOLZRICHTER – BERATUNGEN) führt durch den Tag und bringt ihre Erfahrung aus jahrelanger Fortbildungstätigkeit an Schulen ein.
Zu dem Thema haben wir als Netzwerk publiziert, falls Sie mehr wissen möchten: Holzrichter, T. (2016) Selbstfürsorge als Basis der Lehrergesundheit. VadR, bzw. Holzrichter, T (2017) „Ich tue mir gut“ – Selbstfürsorge für ErzieherInnen, VadR.
Viele Kitas geschlossen oder im eingeschränkten Betrieb
Kiel – Die Tarifauseinandersetzung für die Beschäftigten von Bund und Kommunen gehen weiter. Am Freitag, 7. März 2025 hatten die verhandlungsführende Gewerkschaft verdi und die Bildungsgewerkschaft GEW ihre Mitglieder in den meisten Regionen Schleswig-Holsteins wieder zu Warnstreiks aufgerufen. Zahlreiche Kitas blieben geschlossen oder arbeiteten nur im stark eingeschränkten Betrieb. Demonstrationen fanden in Kiel, Lübeck und Neumünster statt.
„Ohne Druck läuft nichts. Die Arbeitgeber bewegen sich kein Stück. Deshalb unsere Warnstreiks. Die tolle Beteiligung zeigt: Unsere Kolleg*innen sind kampfbereit. Sie brauchen eine kräftige Gehaltserhöhung und Entlastung durch mehr freie Tage“, sagte die GEW-Co-Landesvorsitzende Franziska Hense am Rande einer Demonstration in Kiel.
Mit Blick auf den morgigen Internationalen Frauentag ergänzte sie: „In der frühkindlichen Bildung arbeiten immer noch über 90 Prozent Frauen. Die sozialpädagogischen Berufe wie zum Beispiel Erzieherin oder Sozialpädagogische Assistentin erfahren in unserer Gesellschaft immer noch zu wenig Anerkennung. Wer Lohngerechtigkeit will, muss im öffentlichen Dienst damit anfangen – ihm kommt eine Vorbildfunktion zu.“
Sie kritisierte außerdem die Arbeitgeber wegen ihrer Blockadehaltung beim Thema zusätzlicher freier Tage: „Trotz des Wissens um die hohe Belastung mit der Folge dramatisch hoher Krankheitstage mauern die Arbeitgeber und sind nicht einmal dazu bereit, über Entlastung auch nur zu reden.“
Im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei den Kommunen und beim Bund wollten die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Beschäftigte streikten in den Städten Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster sowie in den Kreisen Plön, Pinneberg, Segeberg, Steinburg, Herzogtum-Lauenburg, Ostholstein und Stormarn.
Die Gewerkschaften kündigten für die kommende Woche weitere Warnstreiks an, und zwar am Mittwoch, 12. März 2025 in Kiel und im Kreis Plön. Am kommenden Donnerstag, 13. März 2025 ist dann ein landesweiter Streiktag mit einer Demonstration in Kiel geplant.
Kiel – Mehr Geld für die Infrastruktur und eine gelockerte Schuldenbremse: Ministerpräsident Daniel Günther rechnet durch die Einigung von CDU und SPD in Berlin mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag für Schleswig-Holstein. Geht es nach der Bildungsgewerkschaft GEW, landet ein großer Teil davon auf der „Großbaustelle Bildung“.
„Die Aufgaben in der Bildung türmen sich gewaltig auf. Mehr Geld ist da kein Luxus, sondern schiere Notwendigkeit. Da kommen zusätzliche Gelder wie gerufen“, sagte die GEW-Co-Landesvorsitzende Kerstin Quellmann am Donnerstag, 6. März 2025 in Kiel. Wenn Bildung wirklich an erster Stelle stehe, wie die Landesregierung nicht müde werde zu betonen, müsse die Landesregierung ihren Worten nun auch Taten folgen lassen. „Konkret heißt das: Arbeitsbelastung von Lehrkräften und Kita-Beschäftigten reduzieren, Streichungen bei Unterrichtsversorgung und Unterrichtsstunden rückgängig machen sowie mehr multiprofessionelle Teams an die Schulen bringen.“
Was die Hochschulen betrifft, forderte die GEW-Co-Landesvorsitzende „einen Stopp für die unsozialen Verwaltungsgebühren für Studierende“. Außerdem müsse die Landesregierung ihr aufgrund der Haushaltslage einkassiertes Versprechen aus dem eigenen Koalitionsvertrag zur Hochschulfinanzierung halten. „Die Grundfinanzierung muss auch in den Jahren 2025 und 2026 um je 5 Millionen steigen.“
Gute Argumente und erprobte Strategien sind das beste Mittel gegen menschenverachtende und diskriminierende Parolen und Kommentare. Doch man muss sie erstmal kennen. Diese App ist ein Werkzeug, das mithilfe von überzeugenden Argumenten und passenden Strategien die Auseinandersetzung erleichtert. Das passt auch in den engagierten Unterricht an den Schulen.
Falls Ihr die die Software noch nicht kennt, einfach mal ausprobieren. Online im Browser oder als APP für das Ipad/Iphone oder für das Android Gerät. Ihr findet die kostenlose App im jeweiligen APP Store.
Durch die vorgezogene Bundestagswahl können politische Weichen neu gestellt werden. Deutschland braucht einen klaren Kurswechsel in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik. Bildungspolitische Reformvorhaben wie der Ausbau des Ganztags und die Digitalisierung des Bildungssektors müssen oberste Priorität erhalten. Für mehr soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit durch Bildung sind eine deutlich bessere und sozial indizierte Finanzierung des Systems und damit eine andere Steuerpolitik sowie eine Umverteilung von oben nach unten notwendig.
Die Zustimmungswerte für die Afd wachsen bundesweit und auch in Schleswig-Holstein werden die Rechtsextremen immer offensiver. Das belegt unter anderem die zunehmende Zahl ihrer Veranstaltungen im Land.
Für uns als GEW ist es selbstverständlich den öffentlichen Raum nicht dieser Partei und ihren menschenverachtenden Positionen zu überlassen. Das gilt ganz besonders für den kommenden Samstag (25. Januar), an dem die Afd zu einer Demo in Neumünster aufruft, für die auch eine Kundgebung vor einer Unterkunft für Geflüchtete vorgesehen ist.
Wir rufen unsere Mitglieder dazu auf, sich an den Gegendemonstrationen in Neumünster zu beteiligen und sich aktiv und lautstark gegen die AFD, ihre Demonstration und ihre rechtspopulistische Politik zu positionieren.
Demozug zur Gegenkundgebung: 9.45 Uhr vor dem Bahnhof Neumünster (Konrad-Adenauer-Platz).
Gegenkundgebung ab 11 Uhr: Sachsenring / Ecke Haart, später weiter Richtung Haupteingang BAMF (Hart 148)
Bis dahin: Sprecht eure Kolleg*innen, Freunde und Familie an und geht gemeinsam mit ihnen am Samstag demonstrieren.